Controlling auslagern? – Der externe CFO als zweite Meinung in Sachen Finanzen

Die Abteilung „Controlling“ ist besonders in Großunternehmen und Konzernen nicht mehr wegzudenken. Im Wesentlichen liefert sie der Geschäftsführung einen Überblick über die Bestands-, Rentabilitäts- und Liquiditätsplanung. Weiter werden Investitionsrechnungen und Soll-Ist Abgleiche durchgeführt. In der Regel werden auch einzelne Projekte oder Abteilungen auf Ihre Rentabilität überprüft und Möglichkeiten zur Verbesserung aufgezeigt. Ziel ist es, die Entscheidungsfindung der Geschäftsführung zu unterstützen. Auch viele kleine bis mittlere Mittelständler könnten eine solche Stabstelle als „Entscheidungsvorbereiter“ für die Geschäftsführung gut gebrauchen. Oft wird jedoch, meist aus Kostengründen, keine entsprechende Stelle geschaffen.

Die Lösung bietet möglicherweise ein externer CFO (Chief Financial Officer) bzw. ein „Chartered Financial Analyst“ (CFA). Es handelt sich dabei um nichts anderes, als einen externen Ansprechpartner, welcher die Aufgaben des Controllings für das Unternehmen übernimmt und je nach Ausgestaltung noch einige weitere Tätigkeiten für das Unternehmen leistet.

Doch welche Vorteile bietet dieses Vorgehen? Zum einen muss keine Stelle neu geschaffen werden, welche möglicherweise eingespielte Strukturen des Unternehmens durcheinanderwirbelt. Weiter sind die anfallenden Gehaltskosten, welche eine neu zu schaffende Stelle verursacht, zu beachten. Werden diese Aufgaben hingegen extern verteilt, so fallen (je nach Vertragsgestaltung) einzig Kosten für die Inanspruchnahme der Leistung an (Vergütung nach Aufwand). Sollte somit weniger Bedarf bestehen, so ist im Vergleich zur Festanstellung eine Reduzierung der Kosten möglich. Zuletzt ist die Erfahrung des externen Ansprechpartners sicherlich ein Argument. So kann davon ausgegangen werden, dass ein CFA oder ähnliches bereits Einblick in diverse Unternehmen erhalten hat und somit mit unterschiedlichen Problemen und Lösungsansätzen konfrontiert wurde. Auch diese Erfahrungen werden mit „eingekauft“.

Je nach Umfang des Aufgabenbereiches ist es somit weitestgehend eine Frage des Kosten/Nutzenverhältnisses, ob eine neue Stelle geschaffen werden soll oder das Know-how Externer genutzt werden soll. Neben etablierten Unternehmen können vor allem schnell wachsende Start-Ups von einem CFA profitieren. Die Vorteile liegen hier auf der Hand: Erfahrung, Zeitersparnis, Vorbereitung von Finanzierungsrunden und wahrscheinlich auch Kontakte und Netzwerk des CFA können einem Start-Up stark helfen.

Finanzierungsvolumen 2019

eingeholte
Zuschüsse

299.200 €

eingeholte Zuschüsse Icon
aktuell in Bearbeitung

1.003.800 €

Vorjahr

212.000 €

vermitteltes
Finanzierungsvolumen

1.047.000 €

vermitteltes Volumen Icon
aktuell in Bearbeitung

11.195.000 €

Vorjahr

8.397.000 €

vermitteltes
Investorenkapital

897.475 €

vermitteltes Investorenkapital Icon
durchschnittlicher Zins

9,0 %

Vorjahr

926.500 €

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24960 Glücksburg

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