Die Gesamtkapitalrendite - was sind schon 2 % Zinsen?

Ein Ausflug in die Welt des Controllings offenbart vielen Unternehmern zum Teil völlig neue Entscheidungsgrundlagen. Sind zuvor die meisten finanziellen Entscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen worden, bestenfalls nach grobem Abwägen anhand von überschlagsartigen Rechnungen, so lässt eine geordnete Buchführung und darauf aufbauend ein funktionierendes Controlling auf Zahlen gestützte Entscheidungen zu.

Die Gesamtkapitalrendite ist nur eine der behilflichen Kennzahlen. Sie wird folgendermaßen errechnet:

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Als Fremdkapitalkosten werden meist die gezahlten Zinsen angesetzt, das Gesamtkapital ergibt sich aus der Addition von Fremd- und Eigenkapital. Das Ergebnis der Gesamtkapitalrendite kann eine gute Entscheidungsgrundlage bei der Erwägung einer Investition darstellen.

Durch das Hinzufügen von Fremdkapital, wie beispielsweise ein Darlehen der Bank, kann durch den sogenannten Leverage-Effekt ein besseres Ergebnis für den Unternehmer erzielt werden. Vorausgesetzt für den positiv wirkenden Hebel ist, dass die Gesamtkapitalrendite höher ist, als der Zinssatz des aufzunehmenden Fremdkapitals.

Zusammengefasst bedeutet dies, dass die Aufnahme von Fremdkapital aus Ertragssicht sinnvoll ist, wenn die Gesamtkapitalrendite größer ist als der Zinssatz des Fremdkapitals.

Finanzierungsvolumen 2018

eingeholte
Zuschüsse

10.000 €

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vermitteltes
Finanzierungsvolumen

1.676.000 €

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vermitteltes
Investorenkapital

426.000 €

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