Erfolge planen, Abweichungen erkennen, Maßnahmen ergreifen und Ziele erreichen - Teil IV

Die Liquiditätsplanung

Ein weiterer elementarer Bestandteil einer guten Planung und damit Grundstein für den Erfolg eines Unternehmens ist die Liquiditätsplanung. Die Liquiditätsplanung erfasst alle Ein- und Auszahlungen, welche im Planungszeitraum voraussichtlich anfallen. Daneben werden alle liquiden Mittel (bspw. Bankguthaben, Kassenbestände aber auch Kreditlinien), welche zum Startzeitpunkt der Planung existieren, in die Prognose einbezogen.

Die wesentlichen Ein- und Auszahlungen lassen sich anhand der im Teil II – „Rentabilitätsplanung“ erwähnten Aufwendungen und Umsätze bereits ableiten. Wichtig ist jedoch, dass nicht jeder Punkt liquiditätswirksam ist. Abschreibungen beispielsweise werden nicht direkt auf dem Konto des Unternehmers bemerkt. Daneben sind private Entnahmen sehr wohl Auszahlungen, die in der Planung berücksichtigt werden müssen. Auch Investitionen, ausgezahlte Kredite, sowie deren Tilgung, haben Einfluss auf die Liquidität des Unternehmens.

Es ist folglich zu erkennen, dass viele Parameter auf die Liquidität eines Unternehmens einwirken. Eine Planung über mehrere Jahre ist folglich nur in seltenen Fällen zielführend. Zu empfehlen ist, mindestens alle drei Monate eine Liquiditätsplanung zu erstellen und diese laufend abzugleichen und ggf. zu aktualisieren, um eine schnelle Reaktion auf Fehlentwicklungen zu gewährleisten.

 

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Finanzierungsvolumen 2018

eingeholte
Zuschüsse

1.215.800 €

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vermitteltes
Finanzierungsvolumen

2.086.000 €

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vermitteltes
Investorenkapital

500.000 €

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