Warum wird die Hausbank nicht verglichen?

Die neueste Studie des Finanzportals COMPEON zeigt einerseits den Wunsch der Unternehmen nach Transparenz, und dies branchenunabhängig. Andererseits werden Angebote der Hausbank auch nicht verglichen.

Liegt diese Diskrepanz allein am Wunsch des mittelständischen Unternehmers nach langfristigen Geschäftspartnern?

 

Die Bankenwelt ist unter Druck. Auf der einen Seite gibt es neue Regelwerke (BASEL Richtlinien) und damit erhöhen sich die Anforderungen an das Risikomanagement. Auf der anderen Seite drängen immer mehr alternative Finanzierer auf dem Markt, welche im Vergleich „hipper“ und nicht so verstaubt wirken.

Weiterhin zeigt die Studiem, dass Unternehmer die Konditionen, welche Ihnen die Hausbank bietet, unzureichend vergleichen. Es zeigt sich, dass Unternehmen mit drei oder mehr Bankverbindungen 20% weniger zahlen als die, welche sich auf eine geringere Anzahl Bankverbindungen stützen. Das zeigt sich auch darin, dass 75,6% der Unternehmen keinen Vergleich ihrer Angebote vornehmen.

Das ganze Dilemma zeigt sich unter anderem darin, dass sich 47,9% der befragten Unternehmen über den Kontokorrent finanzieren: 64,2% zahlen über 5% Zinsen, 14% gar über 10%.

Ebenso zeigt die Studie, dass 60,3% der Unternehmen im Finanzierungsmix der Hausbank Förderkredite gar nicht angeboten worden sind. Nur 26,2% der befragten Unternehmen wurden Förderkredite angeboten, welche dann auch genutzt worden sind.

Unsere Empfehlung daher: Zeit oder Geld in Vergleiche investieren – es lohnt sich!

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 Quelle: Studie Mittelstandsfinanzierung, Compeon, Januar 2018

Finanzierungsvolumen 2018

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